Praxis Caillé

Kurzzeittherapie – Hypnose – Coaching

 

Es gibt Momente im Leben, in denen man nicht so genau weiß, wie es weiter gehen soll. Das Leben ist voller Herausforderungen und manchmal fühlt es sich an, als stecke man in einer Sackgasse und habe unüberwindliche Hürden vor sich.

Das kann durch Konflikte ausgelöst werden oder Prüfungen, denen man sich nicht gewachsen fühlt, oder andere Vorhaben, die man nicht so leicht hinbekommt. Es können aber auch Erlebnisse in der Vergangenheit sein, die einen einfach nicht loszulassen scheinen. Oder es stehen große Veränderungen an, denen man sich nicht gewachsen fühlt oder man erleidet private Schicksale, mit denen man umgehen muss: Trennungen, Arbeitslosigkeit, der Verlust eines geliebten Menschen… Und die nahe stehenden Personen wissen oft auch nicht, wie sie einem weiterhelfen könnten. Häufig ganz im Gegenteil – ihre Kommentare verschlimmern eher noch das Befinden.

Da kann es sehr sinnvoll sein, sich professionelle Hilfe zu suchen.


Beispiele für Themen, mit denen Menschen zu mir kommen:

  • Angststörungen, Traumata und Panikattacken, z.B.:
    Prüfungsangst / Auftrittsangst
    Angst vor dem Zahnarzt oder vor Operationen
    Angst vor Spinnen und anderen Tieren
    Angst beim/vor dem Fliegen
    Angst beim/vor dem Autofahren (hierfür habe ich ein spezielles FahrangstProgramm entwickelt)
  • emotionale Belastungen
    wie depressive Verstimmungen oder Burn Out, Trauerfälle, häufiger Zorn u.ä.
  • Belastungen durch Krankheiten,
    anstehende Operationen oder
    andere medizinische Behandlungen
  • psychosomatische Beschwerden und Allergien
  • Raucherentwöhnung und Gewichtsprobleme
  • Konflikte
    z.B. durch Probleme in der Familie, im Paar oder mit Mobbing
  • Belastungen durch Lebensabschnittswechsel
    z.B. Berufswechsel, Rente, Scheidung oder auch unerfüllter Kinderwunsch

Ich arbeite mit Ihnen gerne begleitend und ergänzend zur Ihrer ärztlichen oder auch psychotherapeutischen Behandlung, da sich verschiedenste Behandlungen sehr gut mit Hypnose ergänzen lassen.

Hier geht es direkt zu meiner Arbeitshaltung und meinen Methoden.

Auf der Ärzte- und Therapeuten-Plattform jameda.de finden Sie Bewertungen meiner KlientInnen.

Orientierung im therapeutischen Markt

Nicht jeder möchte sich gleich in eine längere Therapie begeben oder sein ganzes Leben erst einmal aufrollen, um wieder glücklicher werden zu können. Außerdem ist es auch gar nicht so leicht, den richtigen Ansprechpartner zu finden. Und wenn man sich zu einer Therapie entschließt, gibt es meistens eine längere Wartezeit, und man ist dann, wenn es am dringendsten ist, auf sich gestellt.

Und noch dazu gibt es unterschiedliche Therapie-Richtungen – und wie soll man da wissen, was am besten zu einem passt? Und selbst wenn man z.B. die Idee hat, dass Hypnose für einen vielleicht hilfreich sein könnte, so ist doch nicht einmal Hypnose gleich Hypnose.

Daher möchte ich Ihnen hier einen kleinen Überblick geben.

Psychotherapie

Therapie-Richtungen

Die beiden großen Therapierichtungen, die über die Krankenkasse bezahlt werden, sind Verhaltenstherapie und tiefenpsychologische fundierte Psychotherapie bzw. Psychoanalyse. Sie beruhen auf unterschiedlichen Ansätzen, haben aber gemeinsam, dass es längerfristige Therapien sind.

Es entwickeln sich aber auch immer mehr multimodale und Kurzzeit-Konzepte, die verschiedene Ansätze miteinander vereinbaren. Auch die Hypnose-Therapie findet vermehrt Anwendung, da sie eine sehr wirkungsvolle Methode sein kann.

Studien haben gezeigt, dass der Erfolg einer Therapie allerdings weniger von der verwendeten Methode als vielmehr in erster Linie von der Beziehung zwischen dem/der TherapeutIn und dem/der PatientIn bestimmt wird.

Daher empfiehlt es sich, bei der Wahl eines/r TherapeutIn nicht nur auf die Methodik zu achten, sondern so vorzugehen, wie wenn man sich eine/n LehrerIn, eine/n FriseurIn oder auch eine/n PartnerIn sucht: Man überlegt sich eine grobe Richtung, in die man gehen will, und dann heißt es: ausprobieren und auf das eigene Gefühl hören.

Um das zu erleichtern, biete ich die ersten 25 Minuten der Erstsitzung kostenlos an. So können Sie sich in Ruhe ein Bild davon machen, ob die Zusammenarbeit mit mir für Sie das richtige sein könnte.

Kostenübernahme einer Therapie

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie kann ich in der Regel nicht über die Kasse abrechnen.

Es gab aber auch schon Fälle, in denen die private Kasse die Behandlung bezahlt hat. Bitte nehmen Sie zur Abklärung Kontakt mit Ihrer Kasse auf.

Im Falle von Unfalltraumata (Autofahrer, LKW- und Busfahrer, Lokführer) ist es möglich, dass die entsprechende Berufsgenossenschaft die Behandlung übernimmt.

Der Vorteil des Selber-Zahlens ist, dass keinerlei Informationen über die Behandlung weitergegeben werden und sie sich daher auch nicht negativ auf spätere Versicherungs-Abschlüsse auswirken kann.

Eine Therapie beinhaltet immer eine Diagnosestellung, die dazu dient, schwerwiegendere Erkrankungen und Risiken auszuschließen.

Die Vorteile einer Psychotherapie bei mir

Mir ist es wichtig und deshalb tue ich alles mir Mögliche dafür, dass Sie sehr schnell einen Termin bekommen. Dies geht meist schon im Laufe der nächsten zwei Wochen.
Sie können auch einzelne Termine – d.h. ganz nach Ihrem Bedarf – vereinbaren.

Wenn Sie ein dringendes Thema haben und die Zeit drängt, biete ich darüber hinaus verlängerte Intensivtermine an. D.h. Sie sind nicht begrenzt auf eine Stunde, sondern können sich dem für Sie wichtigen Thema in aller Ruhe solange widmen, bis Sie klarer sehen, wie der Weg weitergehen kann.
(Solche Termine können auch mal bis zu einem halben Tag in Anspruch nehmen.)

Ich führe auch Erstversorgungen im Sinne einer Krisenintervention und Kurzzeitbehandlungen durch, mit dem Ziel, die Zeit bis zum Beginn einer von der Kasse bezahlten Therapie zu überbrücken.

Coaching und Supervision

Was macht ein Coach anders als ein/e TherapeutIn?

Coaching könnte man auch „Therapie für Gesunde“ nennen, man könnte es aber auch als eine Art Mentoring oder Mental-Training verstehen. Es erfolgt keine Diagnosestellung.

Wenn man sich einen Coach gönnt, dann sucht man nach einer Abkürzung beim Umgang mit herausfordernden Situationen. Man könnte sie auch alleine bewältigen, doch mit einem Coach kann man viel leichter und schneller neue Sichtweisen finden und neue Verhaltensweisen durchspielen – ohne negative Konsequenzen im sozialen Umfeld befürchten zu müssen.

Man kann sich hilfreiches Feedback holen und Hilfestellung bei Entscheidungsfindungen bekommen.

Auch die Zusammenarbeit von Gruppen oder Teams und die Bewältigung von Konflikten können von einem Coach unterstützt werden.

Coaching-Sitzungen sind auf eine kurze Zeit und sehr zielfokussiert ausgelegt. Sie können ganz nach Bedarf gebucht werden – oft kann schon eine einzelne Sitzung hilfreiche Impulse geben.

In der Supervisionsarbeit werden Einzelne oder Gruppen dabei unterstützt, Ihr berufliches Handeln zu reflektieren.

Supervision ist eher auf eine regelmäßigere Zusammenarbeit ausgelegt.

Kostenübernahme eines Coachings bzw. einer Supervision

Coaching und Supervision wird von den Krankenkassen naturgemäß nicht finanziert und ist in der Regel mehrwertsteuerpflichtig.

 

Meine Arbeitshaltung in Therapie und Coaching

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, bei sehr guten Lehrern zu lernen und in mehrere verschiedene Richtungen hineinzuschauen. Ich habe nicht nur Techniken sondern vor allem auch eine sehr positive und lösungsorientierte Grundhaltung erlernt. Ich wende keine Methode an, die ich nicht auch selbst schon als hilfreich erlebt habe.

Das bedeutet, dass ich meinen KlientInnen auf Augenhöhe begegne. Es ist mir wichtig, transparent zu erläutern, was ich tue, und warum ich es tue. Nicht ich weiß, was für Sie gut ist. Aber ich kann gute Fragen stellen.
Ich stelle Ihnen mein Wissen, das auch auf Erkenntnissen der modernen Hirnforschung basiert, zur Verfügung, und zeige Ihnen wirksame Ansätze zur Selbsthilfe.

Da für mich die therapeutische Arbeit eine Kunstfertigkeit ist, die mich fasziniert und die ich immer noch weiter verfeinern möchte, sind für mich sehr regelmäßige und intensive Aus- und Weiterbildungen ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit.

 

Methoden und Ansätze in meiner therapeutischen Arbeit

  • Tiefenpsychologische Ansätze

  • Hypnoanalytische und hypnosystemische Ansätze

  • Lösungsfokussierte und ressourcenorientierte Hypnose

  • Systemische Ansätze, Aufstellungsarbeit

  • Verhaltenstherapeutische Ansätze

  • Bifokal-multisensorische – und Embodyment-Ansätze

 

Ich arbeite mit hypnosystemischen und lösungsfokussierenden Ansätzen, die ich bei Dr. Gunther Schmidt (Heidelberg), Dr. Manfred Prior (Frankfurt) und Ortiwn Meiss (Hamburg) von der Milton-Erickson-Gesellschaft, Bernhardt Tille (Frankfurt) und Tom Andreas (Köln) gelernt habe, die sowohl Trance- als auch Gesprächstechniken beinhalten.

Weiterhin arbeite ich mit psychoanalytischen Ansätzen, die ich bei Peter Winzen (Frankfurt) erlernt habe.

Ich verwende Hypnosetechniken von Dirk Treusch (Darmstadt) – insbesondere in der Raucherentwöhung – da er mich gelehrt hat, was für einen großen Unterschied es macht, ob man mit purer Willenskraft versucht, aufzuhören, oder ob man sein Unbewusstes dabei mit ins Boot holt und nutzt. Er hat mich mit seiner Leidenschaft dafür geprägt, wie wichtig es ist, Menschen, die gerne aufhören möchten, dabei zu unterstützen, da viel zu viele Raucher qualvoll an den Folgen ihres Rauchens sterben müssen – und sich trotzdem kurz vorher noch eine Zigarette anstecken wollen.

Mein Repertoire wird schließlich noch ergänzt durch NLP-Techniken, Embodyment-Techniken und Aufstellungsarbeit, die ich in meiner Ausbildung zum NLP-Coach und zur NLP-Trainerin erworben habe, und durch EMDR– sowie Klopftechniken (EFT bzw. PEP) – und nicht zuletzt durch Humor.

Wie wichtig Humor und Lachen für die Heilung ist, ist nicht neu – Nicht umsonst hat z.B. Dr. Eckart von Hirschhausen seine Stiftung „Humor hilft heilen“ gegründet, um Humor in die medizinische Welt hinein zu tragen.

Ich habe mich in meiner Vorgehensweise bezüglich Humor vor allem in einer Fortbildung bei Nonie Höfner inspirieren lassen, die Vertreterin der Provokativen Therapie in Deutschland, die hierzulande das Erbe von Frank Farelly, dem Begründer dieser Richtung, angetreten hat. Sie lebt diesen freudigen und stärkenden Ansatz mit jeder Faser ihres Seins und ist in der Lage, einem beizubringen, wie neben Wertschätzung auch Freude und Leichtigkeit in das Miteinander in einer Therapie einziehen kann.

Hypnose ist nicht gleich Hypnose – wie Sie Unterschiede erkennen

Verschiedene Hypnose-Ausbildungen

Es gibt HypnosetherapeutInnen und Hypnose-Coaches (d.h. ohne Heilerlaubnis). Und es gibt immer mehr von Ihnen – nicht zuletzt deshalb, weil es relativ kurze Ausbildungsangebote gibt. Hypnose ist eine sehr wirkungsvolle Methode, allerdings nur, wenn man sie gut beherrscht. In der Vorgehensweise und der Haltung der HypnotiseurInnen gibt es große Unterschiede.

Vorgehensweise: Suggestive versus interaktive Hypnose

In manchen Ausbildungen lernt man Grundlagen und bekommt verschiedene Suggestionstexte, die man zu einzelnen Themen vorlesen kann. Doch das trägt der Unterschiedlichkeit der Menschen aus meiner Sicht nicht genug Rechnung. Denn genauso gut könnte man sich einfach Hypnose-CDs anhören. Für manche KlientInnen kann das sehr hilfreich sein, für andere weniger.

Ich bevorzuge ein interaktiveres Vorgehen, d.h. die Hypnose-Sitzung ist eine Kommunikation, die der/die KlientIn maßgeblich mitgestaltet. Er/sie wird dabei unterstützt, seine/ihre eigenen Ideen zu entwickeln. Das erfordert jedoch mehr Ausbildungszeit und Übung der/s TherapeutIn.

Unterschiedliche Haltungen von HypnotiseurInnen

Manche HypnotiseurInnen haben die Haltung, dass mit der richtigen Vorgehensweise der/die KlientIn dazu manipuliert werden kann, sich auf eine bestimmte Art zu verhalten und zu fühlen.

Und – Hand aufs Herz – irgendwie wäre es ja auch wunderbar, wenn das so einfach wäre. (Viele meine KlientInnen kommen mit diesem Wunsch zu mir – dass man doch endlich in ihrem Kopf aufräumen und alles zurecht rücken möge.)

Doch wenn das so einfach wäre, wären alle HypnotiseurInnen längst steinreich und würden nicht mehr arbeiten… und es gäbe keine KlientInnen mehr.
Und so schön das wäre, so viele Ängste löst es gleichzeitig aus, wenn man sich vorstellt, dass ein Anderer auf diese Art Kontrolle über einen ausüben könnte. Das wäre eine Begegnung, in der der/die TherapeutIn über- und der/die KlientIn unterlegen wäre.

Das stärkt eher ein Erleben von Schwäche und Abhängigkeit anstelle von Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen – und dies ist letzlich das Ziel jeder erfolgreichen Behanlung.

Ich halte genau diese Arbeitsweise schon aus ethischen Gründen für abzulehnen und gebe meinen KlientInnen stattdessen Anleitung und Vorschläge, die er/sie für sich daraufhin untersuchen kann, wie nützlich sie für ihn/sie sind. In dieser weniger direktiven Richtung geht es darum, die KlientInnen selber etwas entwickeln und ihre eigene Lösung finden zu lassen, indem sie ihre eigene innere Vorstellungswelt untersuchen. Dies führt zu Lösungen, die zum einen das Erlebnis von Selbstwirksamkeit fördern und zum anderen auch in die Welt des/der KlientIn hinein passen. Denn niemand kann einen so gut kennen wie man selbst.

Nicht einmal Raucherentwöhnungenen folgen daher einem Standard-Verfahren sondern sie können sehr unterschiedlich verlaufen. Mir ist dabei die Passgenauigkeit für den/die KlientIn sehr wichtig. (Das gilt natürlich auch für alle anderen Themen, mit denen KlientInnen zu mir kommen.)

Nun sind Sie dran: Verstehen ist gut doch erleben ist besser!

Jetzt habe ich viel erzählt. Doch alles Erzählen macht noch kein Erleben.
Wenn Sie möchten, vereinbaren Sie einen Termin, und probieren Sie es einfach aus. Was haben Sie zu verlieren?
Wenn Sie noch mehr über meine Ausbildungen und meinen Lebenslauf erfahren möchten, finden Sie dies hier.
Wenn Sie Näheres über das Organisatorische erfahren möchten, so finden Sie das hier.

Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir, damit wir gemeinsam über eine mögliche passende Vorgehensweise für Ihr Anliegen sprechen können.

Ich möchte Ihnen Mut machen: Sie sind nicht alleine, wenn es Ihnen gerade nicht so gut geht. Ob Sie sich eine punktuelle Unterstützung wünschen oder eine Begleitung über einen längeren Zeitraum – ich bin gerne für Sie da.